Making a Murderer


Making a Murderer – die Dokumentation einer langen Geschichte

Bei Making a Murderer handelt es sich um eine Dokumentar-Serie, die in den USA gedreht wurde und die Geschichte von Steven Avery erzählt. Der Mann aus Wisconsin saß in Haft und zwar unschuldig und das nicht nur für ein paar Monate, sondern für 18 Jahre.

Making a Murderer – worum geht es?

Die Dokumentation besteht aus dem Zusammenschnitt von verschiedenen Interviews sowie von Gerichtsprozessen, die Steven Avery angestrengt hat. Die Verurteilung wurde im Jahr 1985 vorgenommen. Er wurde beschuldigt, eine Frau vergewaltigt zu haben. Allerdings sagte er aus, dass er unschuldig ist und es gab mehrere Indizien, die seine Aussage untermauert haben. Dennoch wurde er in Haft gesetzt und nach 18 Jahren, im Jahr 2003, entlassen. Die Entlassung erfolgte auf Grund einer DAN-Analyse, die dabei geholfen hat, seine Unschuld zu beweisen. Making a Murderer beschreibt den langen Prozess nach der Entlassung, in dem Avery eine Entschädigung wollte. Spannend ist die Entwicklung, dass 2007 eine erneute Festnahme erfolge, da Avery Teresa Halbach getötet haben soll.

Die wichtigsten Informationen zu Making a Murderer

Die Ausstrahlung von Making a Murderer hat eine Diskussion vom Zaun gebrochen, die große Wellen geschlagen hat. In erster Linie sind die Zuschauer schockiert von den Zuständen bei der Ermittlung des ersten Falles. Der Titel der Serie wurde aber nicht umsonst gewählt, denn es bleibt die Frage offen, ob der zweite Mord von Avery wirklich begangen wurde oder nicht. Diese Frage bleibt bisher unbeantwortet, denn er selbst äußert sich zwar, betont aber seine Unschuld. Making a Murderer soll verdeutlichen, dass es die Justiz durch eine falsche Entscheidung geschafft hat, einen Mann, der eigentlich unschuldig ist, zu einem Murder zu machen. Inzwischen sitzt Avery wieder in Haft, seine Schuld wurde basierend auf der Aussage seines Neffen festgelegt, weitere Beweise gibt es jedoch nicht.

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